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Kategorie 1

Die Volkskirche stirbt – na und?

Trotz ihrer Sehnsucht, ein Wörtchen mitzureden bei der Neugestaltung Europas, wurde Etty Hillesum in Auschwitz ermordet. Redet sie trotzdem mit in unserem Europa?

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Die Volkskirche stirbt – na und?

Trotz ihrer Sehnsucht, ein Wörtchen mitzureden bei der Neugestaltung Europas, wurde Etty Hillesum in Auschwitz ermordet. Redet sie trotzdem mit in unserem Europa?

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Liebe Leser*innen, mein allererster Gedanke zum Titel überLEBEN war ‚über-das-Leben-hinaus' – mehr als Überleben. Und mit dem Gedanken kam die Erinnerung an Momente, in denen ich mit anderen Frauen „Brot und Rosen" im Kanon sang. Sogar mal in geschlossen Räumen, nebeneinander! Das waren da schon, im Herbst des letzten Jahres, Erinnerungen wie aus einer weitentfernten Vergangenheit. Jetzt, in der Woche des 8. März', da ich dieses Editorial schreibe, fällt mir wieder ein woran ich damals dachte. Und natürlich habe ich nun wieder einen Ohrwurm – aber welches Lied wäre besser geeignet für einen Ohrwurm am Frauenkampftag als eines, das so eng mit der Frauen- und Gewerkschaftsbewegung verknüpft ist? Um der Wahrheit Ehre zu geben – wir wissen nicht mit Sicherheit, dass der berühmte ‚ Bread and Roses'-Streik des Winters 1912 in Lawrence, Massachusetts unter diesem Slogan stand. Wir wissen aber, dass über 20.000 Menschen, vor allem Frauen, aufstanden. Was sie hatten, war selten genug zum Überleben; vom überLEBEN ganz zu schweigen. Nicht verschwiegen werden soll, dass die meisten der Kämpfenden nicht nur arm, sondern auch divers waren. Der Aufstand hätte nichts von seiner Schlagkraft gehabt ohne die Ermächtigung der vielfach an den Rand Gedrängten, die an diesem Tag ein Mehr für sich einfordern. Nichts scheint so profan wie zu überleben. Die, die überleben, das heißt Menschen, sind der Welt immanent – und ihr gleichzeitig wie entrückt. Was besteht von ihnen? Wie bleiben sie im Leben? Diese Diskussion überlasse ich den Autor*innen der leicht&SINN von Herzen gerne. Wofür überLEBEN wir? Was würde ich antworten? Für die brune kager meiner Oma. Melassekekse so hart wie trocken Graubrot, an denen ich mir mit ihr zusammen die Zähne ausbeiße sobald es möglich ist. Und auch für die dreckigen Finger und schmerzenden Knie im Rosenbeet. Wobei ich mich, wenn ich kann, immer für weiße Nelken entscheide. Ihre Frauke Petersen

  • ist das Evangelische Magazin für Frauen- und Gemeindearbeit
  • greift aktuelle gesellschaftlich-politische und kirchliche Themen auf und läd ein, sich dieser Themen anzunähern und anhand vielfältiger Methoden „vor Ort“ zu bearbeiten
  • kostet 9,90 Euro im Einzelverkauf; Informationen zu attraktiven Sonderpreisen im Abonnement unter Bestellung
  • bereitet Themen aus christlicher, feministisch-theologischer und geschlechtersensibler Sicht für die Gruppenarbeit auf
  • wendet sich an Leiter*innen von Frauengruppen und alle, die auf Gemeindeebene mit Gruppen arbeiten. Dafür bereitet sie Themen aus christlicher, feministisch-theologischer und intersektionaler Perspektive für die Gruppenarbeit auf
  • enthält Themen- und Arbeitseinheiten, Bibelarbeiten und Andachten, Frauenporträts Geschichten, Lieder, Gedichte zum jeweiligen Thema
  • erscheint 2 x jährlich (April, Oktober)

Die Macher*innen

Wer steckt hinter leicht&SINN?

leicht&SINN entsteht nicht am grünen Tisch. Themen und Inhalte werden von einem Redaktionsbeirat kompetenter Frauen konzipiert. Sie sind in der kirchlichen Frauenarbeit und anderen kirchlichen Bereichen zuhause und wissen daher, was Leiter*innen von Frauengruppen und Pfarrer*innen brauchen. Derzeit arbeiten mit:
Hanne Finke: Frauenwerk im HKD der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Dr. Astrid Giebel: Diakonie Deutschland
Simone Kluge: Evangelische Frauen in Mitteldeutschland
Ulrike Kress: Ev. Frauen in Hessen und Nassau e.V.
Dagmar Krok: Frauenwerk der Nordkirche
Dr. Luise Metzler: externe Expertin
Cornelia Radeke-Engst: Frauenarbeit in der EKBO

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