Ausgabe 1 / 2021 Artikel von Catrina Schneider

Menschen in geschlossenen Räumen

Lockdown-Erfahrungen von und mit Menschen in Pflegeeinrichtungen

Von Catrina Schneider

Ich war auf dem Weg zu einer Kollegin, als ich eine etwas verloren wirkende alte Dame im ansonsten leeren Aufenthaltsraum ihres Wohnbereichs traf. Während ich auf sie zuging, sah sie mich an und sagte: „Ich warte auf einen Menschen…“.
Wir kamen ein wenig ins Gespräch darüber, was dann wäre, wenn der Mensch gekommen sei… und sie sagte, dann würde man miteinander sprechen und sich anschauen und sich an den Tisch setzen…
und man wäre zusammen
.

Diese kleine Szene im Herbst letzten Jahres hat mich besonders und nachhaltig beschäftigt – und das, obwohl sie gar nicht so besonders war. Immer wieder trifft man in einer Einrichtung der Pflege- oder Behindertenhilfe auf irritierte, suchende oder orientierungslose Menschen, mit und ohne dementielle Veränderung. Diese Begegnung ist mir deshalb so unter die Haut gegangen, weil sie für mich nicht nur situativ die tiefe Sehnsucht dieser einzelnen Bewohnerin ausdrückte, sondern weil sich in ihrer Aussage das existentielle Bedürfnis von uns allen nach Kontakt, Gemeinschaft, Begegnung und Berührung äußert. Wir Menschen können nicht ohne Resonanz leben. Wir sind auf den Blick, das Wort, die Geste, die Berührung eines Gegenübers angewiesen. Menschen brauchen Menschen, um Mensch zu sein, zu werden und zu bleiben.

Die Covid19-Pandemie, die alle Sicherheiten und alle bisherigen Strategien der Krisenbewältigung ad absurdum geführt hat, nötigt uns jedoch in eine Monate andauernde erzwungene Vereinzelung und soziale Distanzierung. Besonders be- und getroffen davon sind zweifelsohne „Menschen in geschlossenen Räumen“. Zumindest im Frühjahr, als das strenge Besuchsverbot galt und Bewohner*innen das Verlassen der Einrichtungsumgebung untersagt war, gab es diesen „geschlossenen Raum“. Selbst innerhalb der Einrichtungen gab es weitere Distanzierungsmaßnahmen: Bewohner*innen sollten ihre Wohnbereiche nicht verlassen, um das Virus nicht weiterzutragen. Die Tische und Stühle in den Speise- und Aufenthaltsräumen wurden weit auseinandergestellt. Es gab Einrichtungen, die sogar den Verbleib im Zimmer anordneten.

Wenn wir uns in und um diesen „geschlossenen Raum“ umschauen, dann stehen dort insbesondere drei Gruppen von Menschen. Die Eingeschlossenen: Bewohner*innen, die Ausgeschlossenen: Angehörige, Freund*innen, Nachbarn und die Grenzgänger*innen: Mitarbeiter*innen. Sie alle sind auf neuartige Weise herausgefordert, ohne Erfahrungswerte.

Einige neue Erfahrungen aus dieser Zeit möchte ich gerne teilen. Als Leitung der Seelsorge in einer stationären Wohn- und Pflegeeinrichtung mit knapp 300 Bewohner*innen unterschiedlichster Beeinträchtigungen und weiterer Verantwortlichkeiten auf Trägerebene hatte ich Zugang zu den Erfahrungen vieler Beteiligter, samt meiner eigenen. Was mich staunen gemacht hat, ist die enorme Anpassungsfähigkeit, mit der wir Menschen ausgerüstet sind, um Veränderungen zu begegnen. Das Gelingen hängt immer von mehreren Faktoren ab, vom Alter, den kognitiven Fähigkeiten, von biografischen Ressourcen, von individueller Resilienz, aber auch von der Orientierung- und Schutz-gebenden Umgebung.

Die Reaktionen von Bewohner*innen reichten von Gelassenheit bis hin zu Angst und Traurigkeit oder Versuchen, die Maßnahmen zu umgehen. Für die jüngeren Bewohner*innen, die nicht in ihren zweiten Lebensbereich durften, d.h. ihren Arbeitsplatz in der Werkstatt, war es schwierig, mit der vielen zur Verfügung stehenden Zeit umzugehen. Auch das Leben im Wohnbereich musste organisatorisch, personell und inhaltlich völlig neu strukturiert werden, da diese gewöhnlich nicht ganztägig besetzt sind. Die Schutzmaßnahmen immer und immer wieder verständlich zu machen und einzufordern, war eine schwere Aufgabe. Die eingeschränkten Möglichkeiten sich zu bewegen, im Kontakt mit anderen Mitbewohner*innen auf Abstand zu achten, gaben mehrmals Anlass zu Konflikten. Der aufgenötigte Verzicht auf Berührung, auf verbindende Elemente in der Tagesgestaltung, auf Gottesdienstbesuche, gemeinschaftliche Freizeitaktivitäten, war überaus schmerzhaft. Dementiell veränderte Bewohner*innen reagierten teils unberührt, teils unruhig. Ältere Menschen waren konfrontiert mit ihren Sorgen und dem fehlenden Besuch und Trost durch ihre Angehörigen. Wenn „jeder Tag zählt“ und jeder der letzte sein könnte, ist es wenig tröstlich auf eine „Zeit danach“ zu verweisen. Dennoch setzte nach und nach eine größere Ruhe ein. Vielleicht, weil viele Stressoren wegfielen, denen sie sonst ausgesetzt sind.

Der Zusammenhalt innerhalb der Eingeschlossenen wurde umso bedeutsamer, je mehr alle spürten, wie sehr ihnen die Besuche der Ausgeschlossenen fehlten. Nicht immer konnten die Kontakte durch andere Kommunikationsformen ersetzt werden und auch nach Beendigung des Besuchsverbotes müssen alle Schutzmaßnahmen beibehalten werden. Spontaner, herzlicher Körperkontakt muss wegen der Abstandsregel weiter unterbleiben. Welche Folgen der so lange andauernde Mangel daran haben wird, wird sich langfristig zeigen. Eine Kollegin, die ihre mit einer geistigen Behinderung lebende Schwester über den Jahreswechsel zu sich geholt hatte, berichtete, dass sie vor allem nur gekuschelt hätten – es gab so viel Nachholbedarf.

In der Einrichtung wurde insgesamt ein hohes Maß an Solidarität untereinander spürbar. Aufeinander aufzupassen, gemeinsam stark und geduldig zu sein, wurde Aufgabe und Pflicht. Der „geschlossene Raum“ wurde zum alleinigen Erlebnisraum, Begegnungsraum, Erfahrungsraum, Übungsraum, Bewährungsraum, Denkraum, Spielraum, Entfaltungsraum, Schutzraum, Sozialraum, Gemeinschaftsraum, Abschiedsraum, Gebetsraum, Trostraum …

Für die Ausgeschlossenen kann das Maß an Sorge gar nicht hinreichend dargestellt werden. Auch hier gab es Geduld und Verständnis, Kreativität in der Suche nach Alternativen, aber auch massive Frustration, Anklage, Wut, Verzweiflung. Die Frage nach Angehörigen in Quarantäne konnte quälend sein. Die Angst, Angehörige nicht begleiten zu können, Angehörige im Sterben allein zu lassen, war unerträglich. Hilfreich war hier ehrliche und kontinuierliche Kommunikation von „innen“ nach „außen“ und Ermutigung durch Tatsachen und verlässliche Erreichbarkeit. Auch ungefragt haben viele Bewohner*innen und Mitarbeitende mitgeteilt, dass sie sich gut geschützt fühlten – ein gemeinsames Bemühen, das „Innen“ und „Außen“ zu vernetzten, wertzuschätzen.

Zu würdigen gilt auch die Leistung der Grenzgänger*innen. In allen Arbeitsbereichen mussten die Vorgänge fast täglich angepasst werden. Die Brücke zu schlagen zwischen den weiter zu gewährleistenden Pflege- und Betreuungsmaßnahmen unter erschwerten Bedingungen, der Berücksichtigung emotionaler Bedürfnisse der Bewohner*innen angesichts ihrer Sorgen, die Kontakte zu den Ausgeschlossenen – das ist eine Mammutaufgabe. Und alle Beteiligten befanden sich in einer noch völlig offenen „Laborsituation“. Die Grenzgänger*innen mussten darüber hinaus ihre Dienstverantwortung ständig in Ausgleich bringen mit ihrer persönlichen Lebenssituation. Es arbeiten überproportional viele Frauen in Pflege- und Betreuungsberufen, die gleichzeitig Verantwortung für ihre Familien, Kinder, ältere Angehörige tragen. Kaum jemand zweifelte daran, weiter zum Dienst zu kommen und ihre private Lebensgestaltung danach auszurichten. Das ist angesichts der Gefährdung keine Selbstverständlichkeit und eine große Verantwortung, die kaum genug gewürdigt und vergolten werden kann.

In dem, was wir an kollegialem Miteinander in dieser Zeit vermissen, zeigt sich, was uns gewöhnlich trägt, motiviert und inspiriert. Besprechungsrunden, Fortbildungen und Arbeitskreise, der Kaffee zwischendurch, die spontane Umarmung – sie sind so wichtig!

Die Erfahrungen des letzten Jahres haben uns herausgefordert: Anerkennung der Gefährdungslage, Umsetzung der Schutzmaßnahmen, Lebensschutz und Lebensqualität stetig ausbalancieren. Doch die Menschen in den „geschlossenen Räumen“ sind kreativ, ebenso wie die Menschen im Drumherum: Hunderte selbstgenähte Masken erreichten uns, Bilder und Postkartenaktionen wurden gestartet und fanden staunende‚ frohe Empfänger*innen. Süßigkeiten für Mitarbeitende, Musiker*innen, die im Außenbereich kleine Konzerte gaben und vieles mehr. Das waren Botschaften, die ins Herz trafen: Wir sind nicht vergessen, wir bleiben wichtig. Auch für die Ausgeschlossenen war es ein Trost zu sehen, dass vieles „innen“ gut läuft, dass es weiterhin kleine Höhepunkte und Abwechslung für die Bewohner*innen gibt, dass es auch Vertrauen und Zuversicht gibt. Der Seelsorge im Innenraum kam und kommt in dieser Zeit eine wichtige impulsgebende und begleitende Rolle zu – aber auch wir mussten uns neu erfinden. Wir sind stets dabei, positive Erlebnisse und Erfahrungen einzusammeln und weiterzutragen, nach innen und nach außen.

Wir alle haben in dieser Zeit auf Jemand gewartet. Jemand, der in einem Blick der Seele nah kommt. Jemand, der den Weg kennt. Jemand, der Hoffnung bringt. Jemand, der beschützt. Jemand, der von Gott erzählen weiß. Wir alle sind auf irgendeine Weise für jemanden zum Engel geworden, weil wir Mensch waren, den es brauchte. All diese Zeichen der Verbundenheit fanden trotz der „geschlossenen Räume“ ihren Weg ins Herz der Einrichtung, ins Herz der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen. Sie trugen irgendwie eine österliche Botschaft: Der Tod des Vertrauten, das trostlose Dunkel der Sorge, das Alleinsein: All das hat nicht das letzte Wort, sondern die Hoffnung.

Während mein Innenblick in diesen spezifischen Erfahrungsraum stationärer Pflegeeinrichtungen während der erste Welle zum Ende kommt, befinden wir uns mitten in der zweiten Corona-Welle. Mit wieder anderen Herausforderungen – und inzwischen viel Erschöpfung. Wir alle brauchen einander weiterhin.
Es kommt …
Ich warte
auf einen Menschen
eine Umarmung
einen Seelenblick
jemand der den Weg kennt
meine Hoffnung hütet
mich beschützt
in den Träumen
die Stimme des Ewigen
hört
es kommt
mein Engel

catrina e.schneider

Aus der Krise bleibt aber die Erkenntnis, wie verletzlich wir Menschen sind und wie stark wir werden können. Es wird deutlich, welches System belastbar, anpassungs- und leistungsfähig ist. Es wird sichtbar, wie viele Kompetenzen aktiviert werden können, wie Motivation und Anerkennung Ausdruck finden, wie hoch die Loyalität zum Kernauftrag ist. Es wird spürbar, ob es eine tragfähige vertrauensvolle Einrichtungs- oder Unternehmenskultur gibt, auf deren Basis solches solidarische Handeln miteinander, aneinander und füreinander erst möglich ist. Die christliche Wertebasis diakonisch-karitativer Träger hat sich widerständig gezeigt und sich bewährt. Doch ist deutlich, dass sie ihre Aufgabe nur wahrnehmen können eingebunden in eine Gesellschaft, die sich ethisch verhält und solidarisch bleibt mit ihren vulnerabelsten Mitgliedern: Menschen in Erwartung des Menschlichen.

Für die Arbeit in der Gruppe

Zeit / circa 90 min
von Simone Kluge

Der Lockdown betrifft Menschen überall auf der Welt und auch uns hier in Deutschland in ganz unterschiedlicher Weise. Wir wollen uns heute den Menschen zuwenden, die ihre Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, insbesondere die in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Doch zunächst möchten wir uns über unsere eigenen Erfahrungen austauschen.

Einstiegsimpuls: Haben Sie in der Zeit der Corona-Krise eingeschlossen-sein erlebt? Wie waren Sie davon betroffen? Gehör(t)en Sie zu den in Quarantäne Eingeschlossenen, zu den Ausgeschlossenen, die nicht in Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen hineindurften oder zu den Grenzgänger*innen – den Mitarbeiter*innen, Seelsorger*innen oder Pflegekräften? Entscheiden Sie sich jetzt spontan für einen der drei Bereiche.

Jede*r TN bekommt eine Spielfigur und stellt diese auf einem Kreis mit drei verschiedenfarbigen Segmenten ab, in denen steht „Eingeschlossene“, „Ausgeschlossene“, „Grenzgänger*innen“. Alternativ kann der Kreis auch an einer Pinwand hängen und alle setzen dort ihr Fähnchen oder ihren Pin. Für eine digitale Sitzung kann eine digitale Pinnwand wie Padlet in ein Zoommeeting integriert werden. Kurzer Austausch zu dem Befund: Wie ordnen sich die meisten von uns ein? Was stellt ihr fest, wenn ihr das Ergebnis betrachtet?

Vorstellungsrunde und anschließende Erläuterung:
Warum haben Sie Ihre Figur spontan in den Bereich x gestellt? Gibt es einen Bereich, der ebenfalls auf Sie gepasst hätte? Je nach Gruppengröße 1-3 Minuten pro Person.

Viagese: Welche Stichworte fallen Ihnen zu dem jeweiligen Erfahrungsraum „eingeschlossen“, „ausgeschlossen“ und „Grenzgänger“ ein? Wir wollen das gemeinsam erkunden und dazu lade ich Sie ein, sich durch den Raum zu bewegen. Ich nenne dann eines der Stichworte und bitte Sie alle Worte in den Raum zu sprechen, die Ihnen dazu einfallen.

Alternativ können die TN auch dazu eingeladen werden, durch den Raum zu gehen und ihre Bewegungen den jeweiligen Begriffen anzupassen: Wie ändert sich meine Bewegung beim Stichwort „eingeschlossen“, „ausgeschlossen“, „Grenzgänger*innen“ und bei weiteren Begriffen rund um das Thema? Wichtig ist es, zwischendurch wieder in das normale Gehen zu kommen. In einer digitalen Sitzung können die TN bspw. eingeladen werden, ihre Kamera auszuschalten und im heimischen Raum in Bewegung zu kommen.

Würdigung der Leistungen in Corona-Zeiten: Catrina Schneider ist die Leiterin der Seelsorge in einer stationären Wohn- und Pflegeeinrichtung mit knapp 300 Bewohner*innen. Sie verschweigt nicht die düsteren Erfahrungen dieser Zeit, hebt aber vor allem die Leistungen hervor, die alle Beteiligten vollbracht haben. Teilen Sie sich in Gruppen auf, oder lassen Sie sich durch den Host in Breakout-Rooms einteilen. Eine Gruppe beschäftigt sich  mit der Situation der „Eingeschlossenen“, eine mit den „Ausgeschlossenen“ und eine dritte mit den „Grenzgänger*innen“. Lesen Sie die Schilderungen von Catrina Schneider und kommen Sie darüber ins Gespräch.

Die Arbeitsblätter zu dieser Kleingruppenarbeit [20 Min] sind zum Download auf leicht-und-sinn.de bereitgestellt. Im Anschluss berichtet jede Gruppe über ihre Ergebnisse [10 Min].

Abschluss

Ich warte auf einen Menschen…
„Ich war auf dem Weg zu einer Kollegin, als ich eine etwas verloren wirkende alte Dame im ansonsten leeren Aufenthaltsraum ihres Wohnbereichs traf. Während ich auf sie zuging, sah sie mich an und sagte: „Ich warte auf einen Menschen…“. Wir kamen ein wenig ins Gespräch darüber, was dann wäre, wenn der Mensch gekommen sei… und sie sagte, dann würde man miteinander sprechen und sich anschauen und sich an den Tisch setzen… und man wäre zusammen. Diese Begegnung ist mir deshalb so unter die Haut gegangen, weil sie für mich nicht nur situativ die tiefe Sehnsucht dieser einzelnen Bewohnerin ausdrückte, sondern weil sich in ihrer Aussage das existentielle Bedürfnis von uns allen nach Kontakt, Gemeinschaft, Begegnung und Berührung äußert. Wir Menschen können nicht ohne Resonanz leben. Wir sind auf den Blick, das Wort, die Geste, die Berührung eines Gegenübers angewiesen. Menschen brauchen Menschen, um Mensch zu sein, zu werden und zu bleiben.“

Austausch zu zweit
Beim Austausch zu zweit empfiehlt es sich, dass zunächst nur eine Person spricht und die andere zuhört. Nach einem Moment der Stille berichtet die andere Person von ihren Erfahrungen. Die Redezeit [ca. 3 min] und die Schweigezeiten [je ca. 1 min] werden durch ein Klangsignal eingeläutet. Im digitalen Meeting kann der Host entweder erneut Breakout-Rooms einrichten für entsprechend viele Paare. Oder die Gruppe bleibt zusammen und die TN berichten reihum von ihren Erlebnissen, immer mit Momenten der Stille.

Impulsfragen
zum Austausch zu zweit:

1. Habe ich diese Angewiesenheit auf einen Menschen in dieser Zeit auch so erlebt? Dieses Bedürfnis nach menschlicher Begegnung?
2. Welche Menschen sind mir zum Engel geworden? Was hat sich durch die Begegnung verändert?

Kurzer Austausch: Wie ist es Ihnen mit dieser Übung gegangen?

Impulse zu „Es kommt…“
Das Kartenmotiv „Es kommt…“ wird für alle sichtbar präsentiert und das Gedicht wird drei Mal reihum gelesen. Danach liest eine Person den Textabschnitt „Wir alle haben in dieser Zeit auf Jemand gewartet […] All das hat nicht das letzte Wort, sondern die Hoffnung“.

Hinweis:
Die Karte kann über Catrina E. Schneider erworben werden.

Mögliche Fragen zur Weiterarbeit:
Wie könnten Sie die Person sein, auf die jemand gewartet hat? Welche Gaben können Sie einbringen – einzeln oder als Gemeinschaft? Haben Sie konkrete Ideen? Wie könnten Sie sie umsetzen?

Catrina E. Schneider ist kath. Theologin, Syste- mische Familientherapeutin / Supervisorin und Psychoonkologin. Sie bietet u.a. Fortbildungen für Mitarbeitende im Arbeitsfeld Trauerbegleitung an. www.catrina-schneider.com

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