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In Netzen denken – Ein Gespräch

Zwei Frauen sprechen über Frauen, Kirche und Politik, Betroffenheit und Aktivismus.
Frauenporträt aus der Ausgabe 2/2021

Weil das Leben zerbrechlich und so kostbar ist

Alles begann mit der Urgroßmutter in ihrem Heimatdorf. Im März wird Dagmar Pruin Präsidentin der Aktion Brot für die Welt. Was sie antreibt und woher sie kommt.
Frauenporträt aus der Ausgabe 1/2021

Man muss Ja sagen können, so wie man Nein sagen kann.

Eigentlich hatte sich die 71-Jährige Offenbacherin vorgenommen, nur einen politischen Termin pro Woche zu haben. Aber meistens würden es doch zwei oder drei, erzählt sie im Interview. Denn sie geht nicht nur zu Demonstrationen und Veranstaltungen, sie organisiert auch selbst welche, bespielt die Facebook-Seite „Netzwerk Care Revolution Rhein-Main“ und ist Mitbegründerin der „Initiativgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Frankfurt und Rhein-Main“.
Frauenporträt aus der Ausgabe 2/2020

Nachts einfach den Schlüssel umdrehen.

Das Projekt in der Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) besteht seit zwei Jahren. Seither haben 31 Frauen eine eigene Wohnung bezogen. Der Bezug der eigenen vier Wände mit eigenem Mietvertrag ist an keine Bedingungen geknüpft. In ihrer neuen Wohnung, die vom Berliner Senat bezuschusst wird, organisieren die Frauen ihren Alltag weithin selbstständig.
Frauenporträt aus der Ausgabe 2/2020

Zur Nächstenliebe geboren?

Die Geschichte der geistlichen Mütterlichkeit ist bis heute nicht überwunden. 70 Prozent der 1,5 Millionen, die ihre Angehörigen pflegen, sind Frauen. Wer sich um andere kümmert, hat weniger Zeit für Erwerbsarbeit, weniger Geld für Konsum und wahrscheinlich auch weniger in der Rente. Wenn sich etwas ändern soll, müssen wir begreifen, dass Care-Arbeit tatsächlich systemrelevant ist. Sie macht die produktive Arbeit überhaupt erst möglich. Wenn es nicht gelingt, beides – für Männer und Frauen – in ein neues Gleichgewicht zu bringen, droht das lange angekündigte Sorgedefizit.
Frauenporträt aus der Ausgabe 2/2020

Alana

Wie hat sie das gemacht? Warum ist da plötzlich ein Sektglas, wo vorher nichts war? Wo kommen zwei weitere Hände her? Und wie kann das Tuch, das eben noch zerrissen war, wieder ganz sein? Wer in Alanas Zaubershow zu Gast ist, fragt sich vermutlich genau das – und staunt. Denn dass die Zauberkünstlerin nicht wirklich zaubern kann, dass sie weder über magische noch übernatürliche Kräfte verfügt, das ist allen bewusst.
Frauenporträt aus der Ausgabe 1/2020

Maria 2.0

Im Herbst 2018 war die sogenannte MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen in der katholischen Kirche veröffentlicht worden. Das Ausmaß der sexualisierten Gewalt in ihrer Kirche entsetzte katholische Frauen ebenso wie die zögerlichen Reaktionen der deutschen Bischöfe darauf. Sie wollten nicht einfach nach einer Schrecksekunde zur Tagesordnung übergehen. Zunächst war es nur eine kleine Gruppe von Frauen, die sich in Münster unter dem Namen Maria 2.0 zusammentaten, um ihren Protest laut werden zu lassen.
Frauenporträt aus der Ausgabe 1/2020

Steh auf und geh!

Manchmal braucht es Menschen, die stellvertretend für uns glauben - wie der Vater des kranken Jungen in der Heilungsgeschichte mit der Jahreslosung. Manchmal braucht es uns selbst und unseren Blickwechsel, damit heilsame Veränderung möglich wird - wie in der Heilungsgeschichte mit dem Weltgebetstagsmotto.
Frauenporträt aus der Ausgabe 2/2019

Glauben im Angesicht der anderen

Frauenporträt aus der Ausgabe 2/2019

„Ich möchte auch gesegnet sein.“

Ich möchte auch gesegnet sein: Das sagen Menschen, die gar keine Christ*innen sind, zu Schwester Maria Clara. Im Klarissenkloser der sächsischen Stadt Bautzen betet sie stellvertretend für sie alle. Hier, an einem Ort, dessen geheimnisvolle Kraft die offenen Tore sind.
Frauenporträt aus der Ausgabe 2/2019