Artikelübersicht Ausgabe 1 / 2022
Wie schreibt man von Wandel und Transformation? Die Autor*innen dieser Ausgabe haben sich mit Transformationsprozessen, Wandlungen, Aufbrüchen, deren Potentialen und Schattenseiten für Frauen, für Bewegungen, Familien, für Gemeinden und Strukturen auseinandergesetzt. Dabei geht es oft darum, die tiefen Ambivalenzen einer Transformation auszuhalten.
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„Keine Frau will Mörderin genannt werden“

Die Ampelkoalition hat einen Gesetzentwurf zur Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen vorgelegt, der von vielen Frauenrechtsorganisationen, u.a. EFiD, begrüßt wird. Susanne Sengstock geht den anhängigen Fragen zu einer Transformation der Regelungen des Schwangerschaftsabbruchs anhand von medizinischen, rechtlichen und theologischen Fragen nach und bettet diese in ein nachhaltiges Konzept zur Gesundheitsversorgung ein.
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Abrahams Aufbruch und andere Erfahrungen von Aufbrüchen

Die Geschichte von Abrahams Aufbruch nach Chaldäa und andere Aufbruchsgeschichten werden oft wie Erfolgsgeschichten gelesen. Aber: In der Bibel hat immer auch das Fragmentarische Platz. Mit jedem Aufbruch ins Unbekannte ist ein Risiko verbunden. Aufbruch hat auch immer etwas mit „Bruch“ zu tun, mit dem Abbrechen von Vertrautem. Beim Aufbruch selbst ist nie klar ob der Gewinn oder Verlust überwiegt, bleibt der Aufbruch etwas zutiefst Ambivalentes.
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Andacht zur Zukunft

Aufbruch und Veränderungen gehören zum Leben dazu. Kaum haben wir uns eingerichtet, da gibt es Grunde zur Veränderung. Kirche und Gesellschaft verändern sich. Menschen verändern sich. Die Frauenarbeit verändert sich. Wie erhoffen wir uns die Zukunft? Welche Veränderung sehnen wir herbei? Was soll bleiben, und ist in der Zukunft unverzichtbar? Diese Fragen stellen sich Menschen im Persönlichen, und die in der Frauenarbeit haupt- und ehrenamtlich Engagierten.
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Bücherregal

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Die Gemeinde als Family of Choice?

Das Zweite Testament partizipiert einerseits an Familienbildern, die sich an griechisch-römischen Normen orientieren, andererseits fordert Jesus selbst in radikal antifamiliären Sätzen den Bruch mit der Familie. Geblieben ist in der heutigen Kirche vor allem die Rhetorik der Geschwistersprache der neutestamentlichen Briefe und ebenso ein Familienbild, das schon damals nicht der Wirklichkeit entsprach. Dabei ist der Ruf in die Nachfolge immer auch die Aufforderung Strukturen zu hinterfragen, Zwischenräume zu nutzen und neue Beziehungen zu schaffen. Die Gemeinde kann ein Ort für Zwischenräume sein, um neue Lebensformen, neue Beziehungen auszuprobieren.
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Du aber

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Eine Andacht vom Tag in die Nacht

Schlafstörungen bei Frauen sind ein großes Thema. Fast die Hälfte der Frauen (45,9 %) haben mindestens einmal in der Woche Probleme beim Durchschlafen und fast ein Drittel (32,6 %) leidet unter Einschlafstörungen. Schlafen ist ein Übergang in eine andere Wirklichkeit. Der christliche Glaube hilft, den Übergang zu gestalten.
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Frauen, Kirche und Macht

Die Autorin beschreibt das Gefühl der Ohnmacht aus frühester Kindheit. Als Kind of Color wuchs sie in einer weißen Familie, Kirche, Kindergarten und Schule auf, wo sie stets etwas Besonderes sein und gleichzeitig unfreiwillig Rollen erfüllen musste. Über Schwarze Deutsche Autor*innen, die eine Sprache für das hatten und ein Netzwerk ist sie heute mächtig gegen strukturellem Rassismus und patriarchaler Unterdrückung. Und gegenüber der weißen Kirche, von der sie lange belächelt wurde.
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Gebet für den Frieden

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Go for Gender Justice – eine bundesweite Pilger*inneninitiative

Die Konferenz der Genderreferate und Gleichstellungsstellen in der EKD hat die Vollversammlung des ÖRK in Karlsruhe zum Anlass genommen, ein Projekt zu entwickeln, das Fragen der Geschlechtergerechtigkeit aufgreift. So entstand Go for Gender Justice, dem sich viele Frauenarbeiten anschlossen. Es sind neun regionale Pilgerprojekte in den Landeskirchen entstanden. Kathrin Wallrabe berichtet aus Sachsen von dem Etappenschwerpunkt „Arbeit von Frauen wertgeschätzt und fair bezahlt“.
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Ins Leuchtende Du

Ausgewählte Gedichte und Gebete der Autorin Carola Moosbach sind unter dem Titel „Ins leuchtende Du. Aufstandsgebete und Gottespoesie“ neu erschienen und werden von der Herausgeberin vorgestellt.
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Kirche jenseits der Parochie

In Gemeinden der verfassten Kirche sind queere Menschen kaum sichtbar, in der liturgischen Praxis werden ihre Bedürfnisse nicht abgebildet. Also bilden Queers ihre eigenen spirituellen Räume. In queerer Theologie z. B. entdecken auch nicht kirchlich verwurzelte Queers das befreiende Moment der christlichen Botschaft für sich. Anhand der Befunde über das Selbstverständnis queerer Gemeinden und der Bedürfnisse ihrer Mitglieder reflektiert und betrachtet die Autorin integrative Gemeindekonzeptionen neu.
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Kurze Gesprächsnotiz in einem Frauenkloster

Wie kann ich loslassen? Wie den Kampf aufgeben? Was bleibt dann? Inspiration aus dem Gespräch mit einer Ordensschwester.
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Kyrie eleison!

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Nationaler #Geburtshilfegipfel

Geburten sind die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt und der diesbezügliche medizinische Leistungskatalog umfasst sehr vieles – trotzdem bleibt die Versorgungsrealität hinter den Bedürfnissen zurück. Ein Runder Tisch beim Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF) veröffentlichte 2021 ein Strategiepapier mit der Forderung nach einem Nationalen #Geburtshilfegipfel. Zusammen mit Ulrike Haase untersuchen wir dieses und fragen danach, was in Bezug auf die Bedürfnisse behinderter schwangerer Personen enthalten ist.
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Revolution für Anfänger*innen

„Ich will, dass (endlich) etwas passiert.“ – Mit diesem Gedanken begann schon so manche Revolution. Die feministische Philosophin und Autorin Eva von Redecker hat (gelingende) Revolutionen untersucht und festgestellt: Meist ist das Revolutionäre erst Ergebnis eines schrittweisen Prozesses. Die Steuerung von unterschiedlichen – kleinschrittigen – Aktivitäten auf allen Ebenen erweist sich als nachhaltig und effektiv, um Veränderungen zu fördern und zu etablieren.
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